// Leistungsverzeichnis

Was ist ein Leistungsverzeichnis? Definition, Aufbau

// craftivo  ·  14 Min  ·  24.08.2026

Ein Leistungsverzeichnis ist die in Teilleistungen gegliederte, eindeutige und vollständige Beschreibung einer Bauleistung. Im deutschen Bau- und Vergabewesen bildet es die Grundlage für Angebot, Kalkulation, Angebotsvergleich, Vergabe und Abrechnung.

Du kennst die Situation: Eine E-Mail vom Auftraggeber landet im Postfach. Im Anhang steckt eine GAEB-Datei oder ein PDF mit vielen Seiten. Die Angebotsfrist läuft, auf der Baustelle wartet die Kolonne, und trotzdem sollst Du jede Position sauber prüfen und bepreisen. Wer dann anfängt, Texte aus dem Dokument abzutippen, verliert Zeit und erhöht das Risiko, eine Menge, Einheit oder Nebenleistung zu übersehen.

Ein LV liest Du nicht wie eine lose Aufgabenliste. Du liest es als Arbeitsgrundlage, die technische Angaben, Mengen, Einheiten und Preise in eine feste Ordnung bringt. Genau diese Ordnung macht den Unterschied zwischen einem nachvollziehbaren Angebot und einer Kalkulation, die später bei der Ausführung auseinanderfällt.

Inhaltsverzeichnis

Dein erstes Leistungsverzeichnis verstehen

Du sitzt im Malerbetrieb, die Anfrage für ein Mehrfamilienhaus liegt auf dem Tisch, und die Angebotsfrist läuft. Im PDF stehen Wandflächen, Decken, Türen und Vorarbeiten. Die GAEB-Datei enthält dieselben Angaben als strukturierte Positionen. Wer die Daten per Hand übernimmt, tippt lange und riskiert, Mengen, Einheiten oder Nebenleistungen zu übersehen. Mit einem GAEB-Import und passender KI-Unterstützung lässt sich ein erster Preisansatz dagegen in Minuten vorbereiten. Prüfen musst Du die Positionen trotzdem selbst.

Die Baubeschreibung erklärt die Bauaufgabe im Zusammenhang. Dort findest Du etwa Angaben zum Gebäudezustand, zur geplanten Ausführung oder zu besonderen Anforderungen. Das Leistungsverzeichnis zerlegt diese Aufgabe in einzelne, abrechenbare Teilleistungen. Dadurch kannst Du Positionen gezielt kalkulieren und später mit Aufmaß, Nachtrag und Rechnung abgleichen.

Die VOB/A sieht vor, dass eine Bauleistung grundsätzlich über eine allgemeine Beschreibung der Bauaufgabe und ein in Teilleistungen gegliedertes Leistungsverzeichnis beschrieben wird. Für die Praxis bedeutet das: Auftraggeber, Planer und Bieter arbeiten mit derselben Zuordnung. Diese Ordnung brauchst Du auch, wenn Du Rückfragen stellst oder Abweichungen dokumentierst.

Was vor Dir liegt

Ein LV enthält typischerweise:

  • Leistungsbereiche: Sie ordnen das Projekt nach Gewerken oder Arbeitsabschnitten.
  • Titel: Sie fassen zusammengehörige Arbeiten zusammen, etwa Untergrundvorbereitung oder Beschichtungsarbeiten.
  • Positionen: Jede Position beschreibt eine konkrete, bepreisbare Teilleistung.
  • Mengen und Einheiten: Sie zeigen den vorgesehenen Umfang, etwa in m², m oder Stück.
  • Kurz- und Langtexte: Der Kurztext dient der Orientierung, der Langtext beschreibt die Ausführung genauer.
  • Preisfelder: Hier trägst Du den Einheitspreis ein. Daraus ergibt sich der Gesamtpreis.

Lies zuerst die Gliederung und prüfe dann die Positionen. So erkennst Du, ob Material, Arbeitszeit, Geräte und Nebenleistungen in Deiner Kalkulation berücksichtigt sind. Bei unklaren Mengen hilft ein sauber dokumentiertes Aufmaß für die weitere Bearbeitung.

Für den Handwerksbetrieb zählt außerdem die Aufteilung des Auftraggebers. Sie beeinflusst Arbeitsvorbereitung, Materialbestellung, Stundenansätze und später die Abrechnung. Ein importiertes LV spart beim Übertragen Zeit. Die fachliche Prüfung bleibt Deine Aufgabe.

Aufbau und Bestandteile eines Leistungsverzeichnisses

Öffne ein LV und suche zuerst nach den Ordnungszahlen. Sie geben den Positionen ihren festen Platz. Eine Nummer wie „01.02.0030“ kann beispielsweise auf einen bestimmten Leistungsbereich, einen Titel und eine einzelne Position verweisen. Die genaue Schreibweise kann je nach Software und Projekt variieren, wichtig bleibt die eindeutige Zuordnung.

So liest Du eine Position

Arbeite jede Position in dieser Reihenfolge durch:

  1. Ordnungszahl prüfen: So findest Du die Position später im Angebot, im Auftrag und in der Abrechnung wieder.
  2. Kurztext lesen: Er verschafft Dir einen schnellen Überblick über die Arbeit.
  3. Langtext prüfen: Hier stehen Material, Ausführungsart, Untergrund, Abmessungen oder besondere Anforderungen.
  4. Menge und Einheit vergleichen: „m²“, „m“, „Stück“, „kg“ oder „Stunde“ führen zu völlig unterschiedlichen Kalkulationsansätzen.
  5. Preisfeld bearbeiten: Trage den Einheitspreis ein und kontrolliere den daraus entstehenden Gesamtbetrag.
  6. Hinweise und Vorbemerkungen lesen: Dort können Vorgaben stehen, die für mehrere Positionen gelten.

Ein Beispiel aus dem Malerhandwerk:

Ordnungszahl Leistung Menge Einheit
02.01.0010 Wände innen, zweifacher Anstrich 1.250
02.01.0020 Decken innen, zweifacher Anstrich 640
02.02.0010 Innentüren lackieren 48 Stück

Die Position „Wände innen, zweifacher Anstrich“ reicht für die Kalkulation allein noch nicht aus. Du prüfst im Langtext, welcher Untergrund vorliegt, welche Vorarbeiten verlangt werden und ob bestimmte Materialeigenschaften gefordert sind. Erst danach kannst Du Verbrauch, Arbeitszeit, Abdeckung, Gerüstzugang und Entsorgung vernünftig ansetzen.

Warum eine Position gleichartig bleiben muss

Eine Position sollte nur gleichartige Leistungen enthalten. Das nennt die GAEB-Seite als Grundprinzip der strukturierten LV-Bearbeitung. Wenn in einer Position gleichzeitig Abkleben, Spachteln, Grundieren und Streichen stecken, kannst Du schwer erkennen, welcher Teil wie kalkuliert wurde.

Die Trennung bringt Dir mehrere Vorteile:

  • Bessere Kalkulation: Material und Arbeitszeit lassen sich je Leistung zuordnen.
  • Sauberer Vergleich: Der Auftraggeber kann Angebote auf derselben Basis prüfen.
  • Klarere Nachweise: Aufmaß und Rechnung greifen auf dieselben Positionen zurück.
  • Weniger Missverständnisse: Beide Seiten sehen, welche Arbeit in welchem Preis steckt.

Eine Infografik zeigt die fünf Schritte des Leistungsverzeichnisses im Vergabeprozess von der Ausschreibung bis zur Abrechnung.

Für Deine eigene Angebotsarbeit lohnt sich eine feste Kalkulationslogik. Hinterlege Materialpreise, Lohnsätze, Gemeinkosten und Zuschläge in einer Kalkulationsvorlage, statt jede Position frei aus dem Bauch heraus zu bearbeiten.

Die Rolle des LVs im Vergabe- und Angebotsprozess

Auf dem Tisch liegt ein LV als PDF, die Abgabefrist läuft, und jede Position muss sauber kalkuliert werden. In der Praxis entscheidet sich jetzt, ob aus Ausschreibung und Plänen ein belastbares Angebot wird. Der Auftraggeber oder Planer beschreibt die Leistung, gliedert sie in Positionen und stellt sie den Bietern bereit.

Für standardisierte Texte wird häufig STLB-Bau eingesetzt. Die DIN nennt es als Sammlung von Texten zur Erstellung von Leistungsverzeichnissen, besonders für öffentliche Baumaßnahmen. Die offizielle STLB-Bau-Plattform führt mehrere Millionen Leistungsbeschreibungen und 77 Leistungsbereiche. Das ersetzt Deine Prüfung nicht. Text, Menge, Ausführung und Baustellenbedingungen müssen zusammenpassen.

Von der Ausschreibung zur Abrechnung

Der Ablauf bleibt über alle Projektphasen hinweg an derselben Positionsstruktur ausgerichtet:

  • Ausschreibung: Der Auftraggeber stellt das LV ohne Preise bereit.
  • Prüfung: Du liest Positionen, Vorbemerkungen, Pläne und Vertragsunterlagen.
  • Kalkulation: Du setzt Material, Lohn, Geräte, Baustellengemeinkosten und Zuschläge an.
  • Angebotsabgabe: Du sendest die bepreisten Positionen zurück.
  • Vergabe: Der Auftraggeber vergleicht die Angebote auf derselben Leistungsbasis.
  • Ausführung und Abrechnung: Aufmaß, Nachweise und Rechnung beziehen sich auf die vereinbarten Positionen.

Für den elektronischen Austausch nutzt das Bauwesen GAEB-Dateitypen. Sie trennen die Prozessphasen technisch. Ein LV ohne Preise wird typischerweise als GAEB-x83 ausgetauscht. Bei der Angebotsabgabe erhält der Auftraggeber die bepreiste Rückgabe. Einen Überblick bietet das Glossar zum GAEB-Datenaustausch.

Für kleine und mittlere Betriebe liegt der praktische Vorteil im Import. Eine strukturierte GAEB-Datei übernimmt Positionen, Einheiten und Mengen in Deine Kalkulation. Zusammen mit hinterlegten Materialpreisen und Lohnsätzen sowie KI-Unterstützung lassen sich viele Positionen in Minuten vorbewerten, statt sie stundenlang abzutippen. Jede Position bleibt trotzdem prüfpflichtig. Eine PDF eignet sich zum Lesen und Drucken, für die Bearbeitung ist die strukturierte Datei meist die bessere Grundlage.

Ein sauber bepreistes LV ist kein lästiger Anhang zum Angebot. Es dokumentiert, welche Leistung Du zu welchem Preis und unter welchen Voraussetzungen ausführst.

Streit vermeidest Du durch konkrete Entscheidungen: Unklare Positionen fragst Du schriftlich an, auffällige Mengen versiehst Du mit Deiner Annahme, fehlende Leistungen klärst Du vor der Abgabe. So bleibt nachvollziehbar, was Dein Preis umfasst.

Grafik zeigt typische Fehler bei der Bearbeitung eines Leistungsverzeichnisses und die entsprechenden Lösungen für effizientes Arbeiten.

Typische Fehler und Fallstricke bei der LV-Bearbeitung

Auf der Baustelle zeigt sich schnell, ob ein LV sauber gelesen wurde. Eine Position kann eindeutig klingen und trotzdem wichtige Annahmen offenlassen. Das LV schafft die gemeinsame Grundlage, die technische Prüfung und Deine Kalkulationsentscheidung bleiben Deine Aufgabe.

Unklare Texte kosten mehr als ein paar Minuten Prüfung

Bei einer Badsanierung im SHK-Betrieb klingt „Wandflächen öffnen und schließen“ zunächst klar. Welche Flächen sind gemeint? Wie tief darf gestemmt werden? Wer lädt den Bauschutt und fährt ihn ab? Gehören Schutzmaßnahmen, Staubschutz und die Wiederherstellung dazu?

Setzt Du die Position pauschal an, kalkulierst Du möglicherweise Leistungen mit, die der Auftraggeber anders versteht. Lässt Du sie weg, fehlt die Arbeit später in der Planung. Beides kann Geld kosten und den Bauablauf bremsen.

Die wichtigsten Prüfstellen

  • Mengen: Vergleiche die ausgeschriebene Menge mit Plänen, Aufmaßunterlagen und Deinem Baustellenbesuch.
  • Einheiten: Prüfe, ob Fläche, Länge, Stück, Gewicht oder Zeit abgerechnet wird.
  • Nebenleistungen: Suche Arbeiten, die für die Ausführung nötig sind, aber im Positionstext nicht ausdrücklich stehen.
  • Vorbemerkungen: Lies die Hinweise vor den Einzelpositionen. Sie können für mehrere Titel oder das gesamte LV gelten.
  • Schnittstellen: Kläre, wer Gerüst, Baustrom, Schutzabdeckungen, Entsorgung und Durchbrüche übernimmt.
  • Ausschlüsse: Halte fest, welche Leistungen Dein Preis nicht umfasst, wenn die Vorgabe des Auftraggebers unklar bleibt.

Auch ein strukturierter Datenaustausch macht aus unklaren Angaben keine sichere Kalkulation. Falsche Mengen, fehlende Nebenleistungen und ungeklärte Schnittstellen musst Du fachlich prüfen, bevor Du Preise aus dem System oder mit KI-Unterstützung übernimmst.

Bei Unklarheit zuerst fragen, dann kalkulieren. Ein kurzer, präziser Fragenkatalog ist besser als ein niedriger Preis mit offenem Risiko.

Dokumentiere Rückfragen und Antworten direkt am Projekt. Verwende diese Angaben später im Angebot, Auftrag und Aufmaß. Bei der Rechnung für das Mehrfamilienhaus muss nachvollziehbar bleiben, welche Position ausgeführt wurde und wie sich die Menge ergibt. Fotos, Notizen und saubere Zeiteinträge der Kolonne helfen, wenn die Ausführung von der Beschreibung abweicht.

Digitale Verarbeitung und GAEB-Import in der Praxis

Ein LV aus dem PDF abzutippen kostet Zeit und schafft neue Fehlerquellen. Ordnungszahlen, Einheiten, Mengen und Texte können beim Übertragen verrutschen. In einer strukturierten GAEB-Datei sind diese Angaben bereits für den digitalen Austausch angelegt. Was dahintersteckt, erklärt der Beitrag Was ist eine GAEB-Datei.

Der digitale Ablauf

Datei im Projekt ablegen: Speichere die GAEB-Datei mit Objektadresse, Ansprechpartner und Abgabefrist im richtigen Projekt. Öffne sie mit einer Software, die das verwendete Format verarbeitet. Fehlen Positionen oder erscheinen Inhalte falsch, prüfst Du Dateityp, Version und Importumfang.

Positionen importieren: Übernimm die Positionen direkt, statt sie neu anzulegen. Kontrolliere stichprobenartig Ordnungszahlen, Kurz- und Langtexte, Mengen sowie Einheiten. Der Import nimmt Dir Tipparbeit ab, die fachliche Kontrolle bleibt bei Dir.

Kalkulation vorbereiten: Hinterlege Deine Materialpreise, Lohnsätze und Textbausteine. Ein Malerbetrieb kalkuliert anders als ein SHK-Betrieb oder ein Elektriker. Arbeiten mehrere Kolonnen mit, sollten die Kalkulationssätze zentral gepflegt werden, damit Angebote auf derselben Grundlage entstehen.

KI gezielt einsetzen: KI-Funktionen können aus Positionstexten passende Textbausteine und Kalkulationsansätze vorschlagen. Die Entscheidung triffst Du anhand von Materialqualität, Untergrund, Zugänglichkeit, Nebenleistungen und örtlichen Bedingungen. So lässt sich ein umfangreiches LV in Minuten vorstrukturieren, ohne die fachliche Prüfung an die Software abzugeben.

Angebot erzeugen: Aus dem geprüften und bepreisten LV entsteht ein formatiertes Angebot. Vor dem Versand kontrollierst Du Empfänger, Projektadresse, Leistungszeitraum, Zahlungsbedingungen und Angebotsbindung.

Craftivo unterstützt die Bearbeitung mit GAEB-Import und KI-gestützter Angebotserstellung aus Beschreibungen oder GAEB-LVs. Aus den importierten Positionen kann die Software ein vollständiges Angebot mit eigenen Textbausteinen, Vorlagen und Kalkulationssätzen erstellen.

Aktualität gehört zum Prozess

Standards und Fachdaten ändern sich. GAEB DA XML 3.3 wird als gültiges Format geführt. Die GAEB-Information nennt außerdem „Leistungsverzeichnis Ausgabe 2021-05“ als Datenaustauschstand. STLB-Bau 2025-04 wurde im Juli 2025 offiziell eingeführt und später um BNB-relevante Bausteine erweitert. Die laufenden Hinweise findest Du bei den GAEB-Informationen zu Format und Aktualität.

Prüfe deshalb regelmäßig, ob Deine Software aktuelle Import- und Exportformate unterstützt. Beziehe auch Nachhaltigkeitsanforderungen, technische Regelwerke und projektspezifische Vorgaben in Deine Bearbeitung ein.

Eine Frau arbeitet am Laptop an einem GAEB Leistungsverzeichnis mit Prozessdarstellungen für Ausschreibung, Angebot und Vergabe.

Fazit und Dein nächster Schritt

Ein Leistungsverzeichnis ist die sortierte Arbeitsgrundlage für Dein Angebot. Es trennt ein Bauprojekt in eindeutige Teilleistungen und verbindet Beschreibung, Menge, Einheit, Preis und spätere Abrechnung. Wer die Struktur versteht, prüft nicht nur schneller. Er erkennt auch früher, wo technische oder kaufmännische Risiken stecken.

Für Deinen Alltag reicht eine einfache Routine:

  • Datei strukturiert übernehmen: Nutze GAEB statt manueller Übertragung aus dem PDF.
  • Positionen fachlich prüfen: Lies Langtexte, Vorbemerkungen, Mengen und Einheiten vollständig.
  • Unklarheiten dokumentieren: Stelle Rückfragen, bevor Du einen Preis festlegst.
  • Eigene Kalkulation verwenden: Arbeite mit Deinen Materialpreisen, Lohnsätzen und Textbausteinen.
  • Baustelle und Büro verbinden: Halte Aufmaß, Zeiten, Fotos und Fortschritt am richtigen Projekt fest.

Gerade bei einem Angebot für ein Mehrfamilienhaus spart Dir ein strukturierter Workflow unnötige Übertragungsschritte. Die Positionen bleiben im Projekt, Deine Kalkulation bleibt nachvollziehbar, und aus dem Angebot kann später eine belastbare Grundlage für Aufmaß und Rechnung werden.

Der konkrete nächste Schritt: Nimm Dein nächstes LV, importiere es digital und prüfe die Positionen zuerst fachlich, dann kaufmännisch. Mit Craftivo kannst Du diesen Ablauf von der KI-gestützten Angebotserstellung aus dem LV bis zur fertigen Rechnung in einem Projekt abbilden. craftivo 14 Tage kostenlos testen.

Häufige Fragen zum Leistungsverzeichnis

Was ist ein Leistungsverzeichnis einfach erklärt

Ein Leistungsverzeichnis beschreibt eine Bauleistung in einzelnen, klar abgegrenzten Positionen. Jede Position enthält typischerweise einen Leistungstext, eine Menge und eine Einheit. Du nutzt diese Angaben für Kalkulation, Angebot, Vergabe, Aufmaß und Abrechnung.

Was ist der Unterschied zwischen Baubeschreibung und LV

Die Baubeschreibung erklärt die Bauaufgabe allgemein. Das LV zerlegt diese Aufgabe in konkrete Teilleistungen, die Du einzeln bepreisen und später abrechnen kannst. Beide Unterlagen gehören oft zusammen, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.

Warum ist GAEB für ein LV wichtig

GAEB standardisiert den elektronischen Austausch von Leistungsverzeichnissen. Dadurch können strukturierte Daten wie Ordnungszahlen, Positionen, Mengen, Einheiten und Preise zwischen Planungs-, Kalkulations- und Abrechnungssoftware übertragen werden.

Kann KI ein Leistungsverzeichnis vollständig kalkulieren

KI kann Positionstexte auswerten und passende Textbausteine oder Kalkulationsvorschläge liefern. Deine fachliche Prüfung bleibt notwendig, besonders bei Untergrund, Zugänglichkeit, Nebenleistungen, Materialauswahl und Baustellenbedingungen.

Brauche ich eine Leitweg-ID für eine B2B-Rechnung

Für eine Rechnung zwischen Unternehmen brauchst Du grundsätzlich keine eigene Leitweg-ID. Das Bundesfinanzministerium erklärt zur Leitweg-ID, dass sie erforderlich ist, wenn eine E-Rechnung an eine Behörde geht. Bei öffentlichen Auftraggebern wird sie in der XRechnung als Käuferreferenz BT-10 übermittelt und dient der elektronischen Weiterleitung, wie die FAQ zur E-Rechnung des Bundes erläutert.


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